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 m-2026-wissenschaft-in-zeiten-gesellschaftlicher-spannungen/
SUMMARY:BayWISS-Jahreskolloquium 2026: Wissenschaft in Zeiten gesellschaftl
 icher Spannungen
DESCRIPTION:Wie frei und unabhängig ist die Wissenschaft\, wenn gesellscha
 ftliche Gräben tiefer werden und öffentliche Debatten sich zunehmend pol
 arisieren? In einer Ära\, in der wissenschaftliche Erkenntnisse verstärk
 t instrumentalisiert\, angezweifelt oder politisch vereinnahmt werden und 
 Fakten nicht mehr einfach als Grundlage des Diskurses dienen\, stehen Hoch
 schulen und Forschungseinrichtungen vor neuartigen Herausforderungen.\n\nD
 as BayWISS-Jahreskolloquium „Wissenschaft in Zeiten gesellschaftlicher S
 pannungen“ am 29. Oktober 2026 in der Hochschule für Philosophie Münch
 en widmet sich diesen Transformationsprozessen und nimmt das komplexe Bezi
 ehungsgeflecht zwischen Wissenschaft\, Politik und demokratischer Öffentl
 ichkeit in den Blick. Wir wollen fragen\, welche Verantwortung die Wissens
 chaft trägt und wie Wissenschaftsfreiheit geschützt werden kann\, ob der
  Dialog zwischen Forschung\, Politik und Gesellschaft gelingen kann\, wenn
  gleichzeitig KI-gestützte Technologien die Informationslandschaft so gru
 ndlegend verändern\, dass Souveränität und Autonomie menschlicher Urtei
 lsbildung in Frage stehen.\nVorträge\n(Auszug)\n\n 	Prof. Dr. Peter Dabro
 ck\, Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik)\, Friedrich-Alexand
 er-Universität Erlangen-Nürnberg: „Noch bei Trost? – Wissenschaftsfr
 eiheit zwischen Polarisierung\, Politisierung und KI-induzierter (Selbst-)
 Eintmündigung“\n 	Prof. Dr. Ursula Münch\, Direktorin der Akademie fü
 r Politische Bildung\, Tutzing: „‚Kann Wissenschaft die Demokratie st
 ärken?‘ Bericht aus einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates“\n 	Dr
 . Justus Henke\, Nachwuchsgruppenleiter\, Institut für Hochschulforschung
  (HoF)\, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Wie kann das Wiss
 enschaftssystem widerstandsfähiger werden?“\n 	Dr. Nils C. Kumkar\, SOC
 IUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik\, Universität Bremen
 : „Wirklichkeiten der Polarisierung“\n 	Prof. Dr. Michael Reder: Lehrs
 tuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Völkerverständigung und
  Vizepräsident für Forschung\, Hochschule für Philosophie München: „
 Evidenzbasierte Politik. Ein umkämpftes Konzept in polarisierten Gesellsc
 haften“\n\nWeitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
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