Pressemitteilung zur Veranstaltung vom 12. Mai 2026
Vom KI-Agenten bis hin zu Nachhaltigkeit durch Digitalisierung: Neue Impulse für Unternehmen am Digital Tag
Am 12. Mai fand der diesjährige Digital Tag mit konkreten Anwendungsszenarien, aktuellen Ideen aus der Forschung und praxisnahen Impulsen aus der Wirtschaft an der TH Deggendorf statt.
Bereits 2019 schlossen sich verschiedene Initiativen zusammen, um eine zentrale Plattform für Digitalisierungsfragen in Niederbayern, den Digital Tag, zu schaffen. An diesen Erfolg knüpft das Veranstalterteam, bestehend aus dem Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) der Hochschule Landshut, dem Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) und dem Netzwerk INDIGO an. Mit seinen zahlreichen Kompetenzen und Schwerpunkten bot es den Teilnehmenden ein praxisnahes Programm.
Gerade bei neuen Technologien und Methoden ist der Austausch untereinander besonders wichtig. Daher ermöglichte der Digital Tag auch in diesem Jahr wieder ausgiebiges Netzwerken für die Teilnehmenden. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) aus Handwerk, Industrie und Handel sowie Forschende der ostbayerischen Hochschulen. Die über 110 Teilnehmenden bekamen einen Zugang zu Ansätzen und Strategien der Digitalisierung, Austauschmöglichkeiten mit Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Beispiele für die Digitalisierung im eigenen Unternehmen.
Der Themenschwerpunkt lag in diesem Jahr insbesondere auf künstlicher Intelligenz: Neben KI-Agenten und der Weiterentwicklung von Unternehmensführung im KI-Zeitalter erhielten die Teilnehmenden auch Einblicke in die Bereiche Digitalisierung & Nachhaltigkeit sowie Wissensmanagement mit KI.
„Es ist immer gut zu sehen, was aktuell im Bereich KI passiert – gerade um vergleichen zu können, was man im eigenen Unternehmen macht und ob man damit in die richtige Richtung geht“, sagt Teilnehmer Robert Gutsmiedl von der SUMIDA Components & Modules GmbH über den Digital Tag.
In vier parallelen Panels mit anschließenden Workshops am Vor- und Nachmittag konnten sich die Teilnehmenden in ihrem favorisierten Themengebiet informieren und mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen.
Großer Beliebtheit erfreute sich das Thema „KI-Agenten“, wobei im Vortrag zunächst die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten aber auch Grenzen von KI-Agenten erläutert wurden. Im Workshop wurde dann praxisnah beleuchtet, welche KI-Lösungen in welchem Unternehmenskontext tatsächlich sinnvoll sind.
Zum Thema Führung und KI konnten die Teilnehmenden in Panel und Workshop Impulse mitnehmen, wie zum einen die Führung von einem Unternehmen bereits heute von KI beeinflusst wird, zum anderen aber Führung im KI-Zeitalter geschickt entwickelt werden kann.
Das Panel zu „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“ beschäftigte sich mit digitalen Produktpässen und der Frage, inwiefern diese tatsächlich einen Hebel für nachhaltige Wertschöpfung oder vor allem regulatorische Projekte mit hohem Umsetzungsaufwand darstellen. Im darauffolgenden Workshop wurde ein digitaler, auditierbarer Workflow zur ESG-Nachweisführung im Unternehmenskontext vorgestellt.
Wie strukturierte Daten aus Videos generiert werden und so die Grundlage für KI-Assistenten im Arbeitsalltag bilden können, wurde im Panel zu Wissensmanagement mit KI behandelt. Sarah Stemmler, Mitgründerin der synsugar GmbH, zeigte als Referentin des anschließenden Workshops anschaulich, wie KI eingesetzt werden kann, um den Verwaltungsaufwand in KMUs zu reduzieren. Im Kontext ihres Workshops freute sie sich vor allem über den Austausch mit der Industrie: „Solche Formate sind unglaublich wichtig, um den Mittelstand abzuholen und neue Technologien und Innovationen greifbar zu machen, damit so die Wirtschaftsregion Ostbayern gestärkt werden kann“, so Sarah Stemmler.
Eine Keynote zum Einsatz von KI in Unternehmen mit dem Titel „Zwischen Prompt und Purpose“ rundete das Rahmenprogramm ab. Dabei wurde vor allem erläutert, wie Organisationen den Einsatz von KI so gestalten können, dass Menschen im Zentrum bleiben. Der Fokus lag dabei auf Ansätzen wie „Human in the Loop“, klaren Entscheidungsarchitekturen und „Führung als Sinngebung“, um innerhalb eines Unternehmens eine wirksame, verantwortungsvolle Transformation im KI-Zeitalter erreichen zu können.
Insgesamt bot die Veranstaltung den Teilnehmenden, neben Mittags- und Kaffeepausen, zahlreiche Gelegenheiten zum Vernetzen und Austausch untereinander aber auch mit den Referentinnen und Referenten.
„Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme und große Bereitschaft zur Innovation. Vor allem der angeregte Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und dass alle Teilnehmenden praxisnahe Impulse für Unternehmen mitnehmen können, macht den Digital Tag so besonders und wertvoll“, fasst Mara Schneider (INN.KUBATOR Passau) den Digital Tag im Namen des Organisationsteams zusammen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum Digital Tag: www.digital-tag.org
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.





