INDIGO im Blick

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick zu aktuellen Forschungsprojekten, Wissenschaftler:innen sowie Forschungskooperationen im ostbayerischen Hochschulnetzwerk geben. Sollten Sie Hinweise auf weitere potenzielle Inhalte, Forschungsprojekte oder Berichte zu aktuellen Forschungskooperationen haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht über unser Kontaktformular oder an info@indigo-netzwerk.de.

Medizintechnik

VISAKI: Angststörungen lindern helfen

Kinder, die unter einer sozialen Angststörung leiden, sind in ihrem schulischen und sozialen Leben stark beeinträchtigt. Die Angst kann zu sozialem Rückzug, Einsamkeit und weiteren psychischen Problemen im Erwachsenenalter führen. Das Projekt VISAKI entwickelt und evaluiert daher ein interaktives VR-Spiel mit immersiven Erlebnissen für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren als Ergänzung zur der Expositionstherapie. VR ermöglicht intensivere und häufigere sowie reproduzierbare Anwendungen der erlernten Techniken.
Mehr Informationen finden Sie hier.
Forschungsschwerpunkte:
  • VR-Anwendungen im therapeutischen Kontext bei Kindern
  • Gamification im therapeutischen Kontext
  • Exposition im virtuellen Raum

Zum Projekt geht es hier.
Industrie 4.0, künstliche Intelligenz

FrAInderl: KI-Innovation für Mittelstand im Bayerischen Wald

Das Projekt „FrAInderl“ der TH Deggendorf und Universität Passau fördert den Einsatz generativer KI im Mittelstand des Bayerischen Walds. Ziel ist es, KMU bei der sicheren und unabhängigen Integration von KI in ihre Prozesse zu unterstützen. Kern ist ein modulares Framework, das firmeneigenes Wissen mit KI verbindet – für Anwendungen wie Dokumentation, Wissensmanagement oder Entscheidungshilfen. Gemeinsam mit Unternehmen werden Praxisbeispiele entwickelt und geschult, um KI nachhaltig nutzbar zu machen.


Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:
  • Entwicklung sicherer, lokal betreibbarer KI-Infrastrukturen für vertrauenswürdige Datenverarbeitung
  • Umsetzung praxisnaher KI-Anwendungen in KMU
  • Schulungen für Mitarbeiter, um KI eigenständig einzusetzen

Zum Projekt geht es hier.
Industrie 4.0, Energie, Alle Beiträge

META BUILD: Mit dig. Zwillingen Universitätsgebäude elektrifizieren

Mit dem Projekt "META BUILD" möchte der europaweite Forschungsverbund von 38 Partnern aus 13 Ländern in den nächsten vier Jahren die Verwandlung des Gebäudesektors weg vom Klimasünder hin zu einer energieeffizienten Zukunft vorantreiben. Das Team der Universität Passau untersucht, wie sich Bestandsgebäude elektrifizieren lassen, ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Mensa der Universität. Dort wurden Messpunkte im Elektrizitäts- und vor allem Wärmebereich ergänzt, um die Abwärmenutzung diverser Geräte besser zu verstehen und zu analysieren. Sobald das System modelliert ist, wollen die Forscher die vorhandene Flexibilität analysieren und nutzen. Schließlich ist die Aufgabe der Informatikerinnen und Informatiker sicherzustellen, dass sich die entwickelte Lösung auch auf andere akademische Einrichtungen übertragen lässt.


Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Intelligentes Energy Management
  • Abwärmenutzung
  • KI-gestützte Wäremespeicheroptimierung

Weitere Projekte finden Sie hier.

Alle Beiträge

DiLab: Didaktisches Innovationlab für Bildung

Die Didaktischen Innovationslabore (DiLab) sind eine Antwort auf aktuelle Herausforderungen im Bildungsbereich. Sie bestehen aus verschiedenen Räumen, die konzeptionell zusammenhängen. Sie ermöglichen Studierenden der Universität Passau im Lehramt Praxiserfahrungen und professionelle Handlungskompetenzen, insbesondere auch im Kontext des „digital turn“, aufzubauen, diese evidenzbasiert zu analysieren und didaktisch zu reflektieren. Die Konzepte greifen u.a. die Schwerpunkte Individualisierung von Unterricht, Lehrkräftekooperation und digitale Medienproduktion auf und sehen auch hochschuldidaktische Unterstützung für Dozierende im Lehramt vor.

 


Mehr Informationen finden Sie hier.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Individualisierung durch kooperatives
  • Lehren und Lernen mit digitalen Medien
  • Gestaltung und Entwicklung zukünftiger Lernumgebungen
Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0

Start-Up Lab: Interdisziplinär & Fakultätsübergreifend

Das Start-Up Lab an der OTH Regensburg stärkt die Gründungsförderung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Es dient als Makerspace mit kreativer und integrativer Ideengenerierung, Frühphasenförderung und Acceleration. Erfolgsbeispiele gibt es bereits, so bietet Künstliche Intelligenz ein enormes Innovationspotenzial und wird unter anderem von dem Start-Up „Signovative“ zur Übersetzung von Gebärdensprache in Echtzeit eingesetzt.

 


Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Künstliche Intelligenz als Booster von Innovation
  • Gründungsmanagement und Gründungsunterstützung
  • Etablierung einer Maker-Kultur durch Schaffung eines Makerspaces

 

digital Humanities

Archimedes - Zuverlässigkeit für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Unter der Mitarbeit der OTH Amberg-Weiden strebt das Projekt Archimedes an, die Lebensdauer von Elektrofahrzeugen von derzeit 8000 auf 120.000 Stunden zu verlängern. Es setzt auf fortschrittliches Prognose- und Gesundheitsmanagement, um die Qualität während des Betriebs zu sichern. Zudem soll die Markteinführungszeit durch innovative Designzyklen und definierte Standards für neue Generationen von Konsumgütern, die die Energiewende unterstützen, halbiert werden. Dies ermöglicht schnellere Technologieeinführungen und Skaleneffekte. Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines robusten drahtlosen Kommunikationssystems für die Übertragung von Informationen zwischen Such- und Rettungsrobotern und dem Rettungsteam ab, inklusive kontinuierlicher Überwachung und optimierter Repeater-Platzierung.

 


Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Entwicklung eines robusten drahtlosen Kommunikationssystems zur Übertragung von Informationen vom Such- und Rettungsroboter zum Rettungsteam
  • Kontinuierliche Überwachung des Kommunikationssystemstatus (SOH, Quality of Service) während der gesamten Mission
  • Forschung zur optimierten Platzierung von Repeatern für die drahtlose Kommunikation

Weitere Projekte finden Sie hier.

Medizintechnik und Gesundheit

HEAR-MOTION: Robuste Vitalparametermessung im Ohr

Ziel des Kooperationsprojekts der Projektpartner cosinuss° GmbH und Hochschule Landshut ist die Entwicklung eines sogenannten Earables, eines kleinen Sensorsystems, welches am Ohr getragen wird. Die gute und stabile Durchblutung des Gehörganggewebes trägt dazu bei, dass der äußere Gehörgang ein besonders gut geeigneter Ort für die Erfassung von Vitalparametern ist. Für die Messung kommt das nicht-invasive, optische Messverfahren der Photoplethysmographie zu Einsatz.

Innerhalb des Projektes ist die Entwicklung eines Monte Carlo Frameworks um die Simulation der Photonenausbreitung im Ohrgewebe zu ermöglichen. Mittels der Simulationen sollen verschiedene Sensorkonfigurationen und Anordungsgeometrien untersucht werden um Potenziale zum einen zur robusteren Signalerfassung unter Bewegung zu heben und zum anderen individuelle Variationen der Anatomie des Gehörganges berücksichtigen zu können.

 


Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:
  • Innovation von Earables
  • Sensorsysteme & Signalerfassung
  • Messverfahren zur Photoplethysmographie
  • Medizintechnik für den Gehörgang
 
Künstliche Intelligenz

Prof. Dr. Kristina Wanieck über Biologie und Technik

Im Porträt wird Prof. Dr. Wanieck (TH Deggendorf) und ihre Arbeit am Schnittpunkt zwischen Biologie und Technik dargestellt. Ihre Begeisterung und ihr Engagement in der Biologie brachten sie zur Bionik mit dem Gedanken: " Welchen besseren Weg könnte es geben, als sich die Natur zum Vorbild zu nehmen?". Dabei geht sie gezielt auf die Verantwortung in der Bionik-Forschung ein, welche oft mit mehr Effizienz oder Nachhaltigkeit verbunden wird.


Das vollständige Portrait finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Bionik für Produktentwicklung und Innovation
  • Wissenstransfer und Methodik der Bionik
  • Kooperation Wissenschaft - Wirtschaft
  • Nachwuchsförderung und akademische Bildung in Bionik

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Wanieck finden Sie hier.

Big Data

Quant-ID: Quantensichere Digitale Identitäten

Das Ziel des Projektes Quant-ID ist die Entwicklung verlässlicher digitaler quantensicherer Identitäten und die quantensichere Autorisierung eines Nutzers in einer IAM-Architektur (Identity Access Management). Hierzu sollen aktuell genutzten Netzwerkprotokolle verwendet werden, die jedoch unter Zuhilfenahme von Quantenzufallszahlen und Post-Quanten-Kryptografie quantensicher gemacht werden. Projektpartner ist die Universität Regensburg.


Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • quantensicherer „Single-Sign-On“ Ansatz, der den Zugriff auf verschiedene Dienste mit einer einzigen zentralen Anmeldung ermöglicht
  • Entwicklung eines Quantenzufallsgenerators, welcher die zur Verschlüsselung nötigen Zufallszahlen mit hoher Güte liefert
  • modularer Ansatz soll es Anwendern ermöglichen, entweder das gesamte System oder nur Teilaspekte zu integrieren

Weitere Projekte finden Sie hier.

Künstliche Intelligenz

CySeReS-KMU: Cyber Security & Resilienz in Supply Chains

Das Ziel des Forschungsprojektes CySeReS KMU ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der IT-Sicherheit, Cyber-Security und Resilienz mit dem Fokus auf die Supply Chain zu unterstützen. Die Bedürfnisse der teilnehmenden KMU werden erhoben und analysiert, woraufhin auf dessen Basis ein Best-Practice-Guide und ein Reifegradmodell entwickelt wird. Zukünftig können damit auch KMU außerhalb des Projektes unterstützt werden. Die Universität Passau ist Teil des Projektkonsortiums.


Mehr Informationen zum Artikel finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen betreffend ihrer Cyber Sicherheit
  • Erstellen eines Best-Practice-Guides
  • Fokus auf Korrelation zwischen SC, Cyber-Security und Resilienz

Weitere Informationen finden Sie hier.

Künstliche Intelligenz

DInO - Digital Innovation Ostbayern

DInO ist nicht nur der Name einer ausgestorbenen Spezies, sondern auch die Abkürzung für Digital Innovation Ostbayern, welches der European Digital Innovation Hub für Bayern ist und unter der Beteiligung der TH Deggendorf und der OTH Regensburg umgesetzt wird. Um die digitale Transformation und Innovationsförderung in den ländlichen Regionen Ostbayerns voranzutreiben, fungieren wir als dynamische Brücke zwischen Industrie und Forschung. Wir setzen uns dafür ein, Wissen und Technologie in die Region zu bringen. Mithilfe unserer verschiedenen Services, unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen, sowie öffentliche Einrichtungen digitale Ideen in innovative und funktionierende Lösungen zu entwickeln. Gemeinsam beschleunigen wir die digitale Transformation, steigern die Wettbewerbsfähigkeit und stärken den Innovationsgeist in unserer Region.
Wir, gemeinsam, digital!

Mehr Informationen zum Innovation Hub finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • Beschleunigung digitaler Transformation
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Ostbayerns
  • kostenlose Unterstützung für Unternehmen, Start-ups, öffentliche Einrichtungen und Forschungseinrichtungen, um gemeinsam an wegweisenden Lösungen zu arbeiten

Mehr Informationen zu Projekten finden Sie hier.

Big Data, Digital Humanities

ERC-Forschungsgruppe „ProduSemy“

Die neue Forschungsgruppe "ProduSemy" unter der Leitung von Prof. Dr. Johann-Mattis List von der Universität Passau forscht daran wie Wortfamilien entstehen und warum manche davon größer sind als andere. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf den Vorgang der Bildung von neuen Wörtern in Sprachen gelegt, und was Menschen dazu antreibt, den neuen Wörtern die Gestalt zu geben, die sie dann bekommen. Die Gruppe arbeitet mit computergestützten Methoden: Sie entwickelt Algorithmen, mit deren Hilfe die Forschenden innerhalb großer Sprachkorpora Wortfamilien entdecken und diese Daten über Sprachen hinweg vereinheitlichen können. Die Korpora enthalten Wörter aus bis zu 1000 Sprachen.

Mehr Informationen zur Forschungsgruppe finden Sie hier.

Forschungsschwerpunkte:

  • computergestütze Auswertung von Wortfamilien
  • dynamische Linguistik
  • Entwicklung von Methoden zur Analyse von Wortfamilien zwischen verschieden Sprachen

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Künstliche Intelligenz, Big Data

KI4D4E: KI-basierte Auswertung von 4D-Tomographie

Synchrotronstrahlung gilt als die brillanteste und hellste Röntgenstrahlung der Welt. Dies bedeutet eine 100- bis 1.000-fach verbesserte Auflösung und eine wesentlich bessere Bildqualität im Vergleich zu einer konventionellen Computertomographie (CT), wie sie etwa bei klinischen CTs genutzt wird. Bei bildgebenden Verfahren dieser Art entstehen riesige Datenmengen. In einem gerade gestarteten Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fraunhofer-Forschergruppe für Wissensbasierte Bildverarbeitung und Visualisierung und des Instituts FORWISS an der Universität Passau gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anderer Universitäten und europäischer Forschungseinrichtungen an der Nutzbarmachung dieser Daten.

Hier geht es zum Artikel.

Forschungsschwerpunkte:

  • Methoden der Bildverarbeitung, Visualisierung, Segmentierung und Kompression sollen die Daten für Anwenderinnen und Anwender so aufbereitet werden, dass sie einfach und intuitiv nutzbar sind
  • KI Basierte Komprimierung von 3D Synchrotron Daten
  • erreichen eines niederschwelligen Umgangs mit ihren Synchrotron Daten

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.

Energie, IT-Security

6G-RIC: Die nächste Mobilfunkgeneration

6G Research and Innovation Cluster (6G-RIC) umfasst die Entwicklung technologischer Grundlagen für die nächste Mobilfunkgeneration (6G). Die Sicherheit ist dabei ein wichtiger Bestandteil: sichere kryptographische Verfahren gegen Quantencomputer müssen in der 6G-Architektur eingebaut werden.  Das Projekt ist vom BMBF finanziert, und wird von den Universitäten Passau und Regensburg gleichermaßen bearbeitet.


Hier geht es zum Artikel

Forschungsschwerpunkte 

  • Mobilfunksysteme der 6ten Generation
  • Technologieentwicklung und Aufbau einer leistungsfähigen Testinfrastruktur
  • Erprobung neuer Technologiekomponenten unter realistischen und offenen Bedingungen
  • Beschleunigung der direkten Verwertung
  • Gewährleistung des Aufbaus eines neuen Ökosystems

Hier geht es zum Projekt.

digital Humanities

Digital Platform Ecosystems (DPE)

Seit Oktober 2022 ist das DFG-Graduiertenkolleg "Digital Platform Ecosystems" (DPE) an der Universität Passau verankert und beschäftigt sich interdisziplinär und international mit der Thematik der digitalen Ökonomie und Gesellschaft. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Krämer und Prof. Dr. Andreas König bietet das Graduiertenkolleg Doktorand:innen die Möglichkeit auf hohem Niveau zu promovieren.


Hier geht es zum Artikel.

Forschungsbereiche:

  • Datenaustausch im Plattform-Ökosystem
  • Innovation, Transformation und Organisation im Plattform-Ökosystem und seinem wettbewerblichen Umfeld
  • sozioökonomische und ordnungspolitische Dimensionen des Plattform-Ökosystems

Weitere Informationen zum DFG Graduiertenkolleg 2720 erhalten Sie hier.

Anmeldung zum INDIGO-Newsletter

Regelmäßige Informationen über neueste Entwicklungen und geplante Veranstaltungen