Digitale Geschäftsabläufe / Digitale Produktion / Industrie 4.0

Die Zukunft der industriellen Produktion, in Deuschland mittlerweile fest unter dem Schlagwort Industrie 4.0 in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verankert, hängt von verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Handlungsfeldern ab, die die Zukunft des Standortes Deutschland in besonderem Maße betreffen. Die Entwicklung des Themas ist für die künftige Position der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb von zentralem Interesse.

Statische Spezialzwecklösungen, die für jahre- und jahrzehntelangen unveränderten Betrieb konzipiert wurden, werden durch Standardtechnologien abgelöst, die aus der Informations- und Kommunikationstechnologie erwachsen. Smarte Fabriken, die auf Basis von Netzwerken aus Cyber-Physical Systems (CPS) realisiert sind, werden nicht nur die Produktion an sich, sondern auch die vor- und nachgelagerten Prozesse sowie viele wirtschaftliche Aspekte drastisch beeinflussen. Die Entwicklung wird nicht nur die Großindustrie betreffen, sondern insbesondere auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beeinflussen, und muss mit den Mitteln angewandter Wissenschaft begleitet werden.

Die durch den Paradigmenwandel ausgelösten Herausforderungen sind vielfältig. Die stetige Konvergenz verschiedenster Technologien, aber auch eine zunehmende Verknüpfung technischer und wirtschaftlicher Fragestellungen, die sich unabhängig von traditionellen wissenschaftlichen Taxonomien vollzieht, macht eine holistische Betrachtung unabdingbar, und erfordert eine breite Kooperation zwischen Ingenieursdisziplinen und Naturwissenschaften, zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Indigo - Cluster "Digitale Geschäfsabläufe, Digitale Produktion und Industrie 4.0", bündeln ihr fachspezifisches Wissen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und nachhaltige, innovative Lösungen zu schaffen, deren hervorstehendes Merkmal die Synthese von operativen Techniken mit Methoden der Informationstechnologie in Kombination mit modernen wirtschaftlichen Ansätzen und Prozessen ist.

Weitere Informationen
Clustersprecher Prof. Dr. Wolfgang Mauerer
(Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg)
Stellvertretender Clustersprecher Prof. Dr. Robert Obermaier
(Universität Passau)

 

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